Während ich im Gefängnis war, hat Keling seine Dissertation fertig. Er hat nicht gewollt, Kosmologe zu werden. Er hat den Kosmos satt. Der Kampf, mich freizulassen, hat ihm viel mehr gefallen. Deshalb hat er entschlossen, Privatdetektiv zu werden.
Ich hilfe auch. Natürlich kann ich nie wieder am Café Genf arbeiten. Jetzt bin ich Kelings Mitarbeiter. Mein Blog werde seine Untersuchungen dokumentieren. Auch bin ich sein Sekretär und (beunruhigend) seine Beschwerdestelle.
Freitag, 16. Mai 2008
Dienstag, 13. Mai 2008
Was habe ich im Blog-Urlaub gemacht, Teil 2
Ich war 8 Monate im Gefängnis. Diese Zeit habe ich verbracht, die Deklination der deutschen Adjektiven zu lernen. Leider wurde ich früh entlassen, also weiß ich nur die Akkusativendungen.
Mein Einspruch war erfolgreich, weil Keling und Marie neue Beweise gefunden haben. Eine Kohlspur, die hat zu Herr Dr Erzberger geführt. Er ist auf der Flucht; ich bin zurück in der WG.
Mein Einspruch war erfolgreich, weil Keling und Marie neue Beweise gefunden haben. Eine Kohlspur, die hat zu Herr Dr Erzberger geführt. Er ist auf der Flucht; ich bin zurück in der WG.
Montag, 12. Mai 2008
Was habe ich im Blog-Urlaub gemacht, Teil 1
Erinnerst du dich das Paket im Schrank? Lukas hat die Wohnung gesucht und er hat es gefunden. Er is nicht so unfähig, wie Florian denkt.
"Du hast die falsche Seite ausgewählt," sagte er.
Königskohlwaschanlage wird im Prinzip mit dem Tod bestraft. Glücklicherweise hat die EU dieses Gesetz aufgehoben. Als die Geschworenen entschieden hat, dass ich schuldig war, habe ich nur eine lebenslängliche Freiheitsstrafe bekommen.
Dass Verfahren war eine sehr gute Übung für mein Deutsch.
"Du hast die falsche Seite ausgewählt," sagte er.
Königskohlwaschanlage wird im Prinzip mit dem Tod bestraft. Glücklicherweise hat die EU dieses Gesetz aufgehoben. Als die Geschworenen entschieden hat, dass ich schuldig war, habe ich nur eine lebenslängliche Freiheitsstrafe bekommen.
Dass Verfahren war eine sehr gute Übung für mein Deutsch.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Zurück!
Ja klar, ich bin zurück!
Ich werde eben aus dem Gefängnis entlassen.
...?
Ja, das denke ich auch. Die volle Geschichte kommt sofort...
Ich werde eben aus dem Gefängnis entlassen.
...?
Ja, das denke ich auch. Die volle Geschichte kommt sofort...
Dienstag, 14. August 2007
Die Razzia
Weiß niemand Rat, oder?
Ich öffnete es nicht. Ich befürchtete, dass es ein zerbrechlicher Kohl war, oder ein gefährlicher Sprengstoff, oder ein zerbrechlicher, gefährlicher Sprengkohl.
Nun weiß ich, warum Herr Dr Erzberger mir das Päckchen gab. Es gab heute eine Razzia am Café Genf. Lukas hatte das Kommando. Sie fanden nichts (außer einige ungeschnittene Möhren), was Florian gut gefällt.
"Er ist genauso schlecht als Detektiv, wie er als Koch war," sagte er.
Neue Worte!
befürchten - to be afraid
zerbrechlich - fragile
der Sprengstoff - explosive
die Razzia - raid
das Kommando haben - to be in command
Ich öffnete es nicht. Ich befürchtete, dass es ein zerbrechlicher Kohl war, oder ein gefährlicher Sprengstoff, oder ein zerbrechlicher, gefährlicher Sprengkohl.
Nun weiß ich, warum Herr Dr Erzberger mir das Päckchen gab. Es gab heute eine Razzia am Café Genf. Lukas hatte das Kommando. Sie fanden nichts (außer einige ungeschnittene Möhren), was Florian gut gefällt.
"Er ist genauso schlecht als Detektiv, wie er als Koch war," sagte er.
Neue Worte!
befürchten - to be afraid
zerbrechlich - fragile
der Sprengstoff - explosive
die Razzia - raid
das Kommando haben - to be in command
Montag, 13. August 2007
Das Skelett im Schrank
Es gefällt mir, Möhren zu schneiden. Deshalb war ich ärgerlich, als Herr Dr Erzberger meine Schneidenpflichten unterbrachte.
"Warum verschwenden wir Sie an das Gemüse?" sagte er. "Kommen Sie mit mir..."
Wir gingen in sein Büro. Er gab mir ein Päckchen. Es war genauso groß wie die Tüte in Kelings Foto.
"Bitte verwahren Sie das ein paar Tage zu Hause," sagte er. "Es musste kühl und trocken sein."
Ich fragte ihn nicht, warum er nicht es verwahren konnte.
Das Päckchen liegt jetzt in meinem Kleiderschrank. Sollte ich es öffnen?
Neue Wörter!
verschwenden - to waste/squander
verwahren - to keep safe
"Warum verschwenden wir Sie an das Gemüse?" sagte er. "Kommen Sie mit mir..."
Wir gingen in sein Büro. Er gab mir ein Päckchen. Es war genauso groß wie die Tüte in Kelings Foto.
"Bitte verwahren Sie das ein paar Tage zu Hause," sagte er. "Es musste kühl und trocken sein."
Ich fragte ihn nicht, warum er nicht es verwahren konnte.
Das Päckchen liegt jetzt in meinem Kleiderschrank. Sollte ich es öffnen?
Neue Wörter!
verschwenden - to waste/squander
verwahren - to keep safe
Samstag, 11. August 2007
Das Königskohlkapitel
Marie wollte keine Rolle in Kelings untersuchungen. Ich glaube, dass sie die unangenehme Sache vergessen wollte. Trotzdem interessierte sie sich, als wir um Frühstückszeit über dem Königskohl diskutierten.
"Königskohl?" sagte sie.
"Königskohl!" sagte Keling.
"Was ist Königskohl eigentlich?" sagte ich.
Marie sah mich missbilligend an.
"Königskohl ist der großte Kohl der Welt." sagte sie. "Der Urkohl, wovon alle anderen Kohl entspringt. Er hat legendenhafte Wellnesswirkungen. Wer hat ihn gekauft?"
"Ich weiß es nicht," sagte Keling. "Aber ich habe ein Foto."
Er zeigte uns das Bild auf seinem Handy. Der Mann war Herr Dr Erzberger.
Neue Worte!
missbilligend - disapprovingly
legendenhaft - legendary
die Wirkung - property (effect/power)
"Königskohl?" sagte sie.
"Königskohl!" sagte Keling.
"Was ist Königskohl eigentlich?" sagte ich.
Marie sah mich missbilligend an.
"Königskohl ist der großte Kohl der Welt." sagte sie. "Der Urkohl, wovon alle anderen Kohl entspringt. Er hat legendenhafte Wellnesswirkungen. Wer hat ihn gekauft?"
"Ich weiß es nicht," sagte Keling. "Aber ich habe ein Foto."
Er zeigte uns das Bild auf seinem Handy. Der Mann war Herr Dr Erzberger.
Neue Worte!
missbilligend - disapprovingly
legendenhaft - legendary
die Wirkung - property (effect/power)
Freitag, 10. August 2007
Die zweite Überwachung
Keling wollte wieder den Laden überwachen, aber ich ging nicht mit. Ich musste am Mittagessen arbeiten und die Überwachung war gestern überhaupt sehr langweilig.
Keling ist eben zurückgekommen. Er ist sehr aufgeregt.
"Was hast du gesehen?" sagte ich.
Er gab mir sein Notizbuch.
"Das hilft mir nicht," sagte ich. "Ich kann nicht Chinesisch lesen."
"Um siebzehn Uhr ist ein gepanzerter Transporter gekommen," sagte Keling. "Dann um zehn nach siebzehn ist einen Kunde gekommen. Er hat mit einer Papiertüte verlassen. Ich bin in den Laden gegangen und habe der Händler gefragt, was er gekauft hat."
"Kohl?" sagte ich.
"Nich ganz," sagte Keling. "Königskohl!"
Neue Wörter!
der gepanzerte Transporter - security van
nicht ganz - not quite
Keling ist eben zurückgekommen. Er ist sehr aufgeregt.
"Was hast du gesehen?" sagte ich.
Er gab mir sein Notizbuch.
"Das hilft mir nicht," sagte ich. "Ich kann nicht Chinesisch lesen."
"Um siebzehn Uhr ist ein gepanzerter Transporter gekommen," sagte Keling. "Dann um zehn nach siebzehn ist einen Kunde gekommen. Er hat mit einer Papiertüte verlassen. Ich bin in den Laden gegangen und habe der Händler gefragt, was er gekauft hat."
"Kohl?" sagte ich.
"Nich ganz," sagte Keling. "Königskohl!"
Neue Wörter!
der gepanzerte Transporter - security van
nicht ganz - not quite
Donnerstag, 9. August 2007
Die Überwachung
Ich hatte heute keine Arbeit. Deshalb war ich damit einverstanden, bei Kelings Untersuchungen mitzumachen.
Keling lieh das Auto von seine Freundin und wir saßen in ihm gegenüber der Obst- und Gemüsehändler, die Florian normalerweise benutzte.
"Arbeitest du heute auch nicht?" fragte ich Keling.
"Das Universum wird morgen noch hier sein," sagte er.
Wir überwachten vier Stunden. Nichts passierte.
Neue Wörter!
einverstanden sein - to agree (consent)
überwachen - to stake out
Keling lieh das Auto von seine Freundin und wir saßen in ihm gegenüber der Obst- und Gemüsehändler, die Florian normalerweise benutzte.
"Arbeitest du heute auch nicht?" fragte ich Keling.
"Das Universum wird morgen noch hier sein," sagte er.
Wir überwachten vier Stunden. Nichts passierte.
Neue Wörter!
einverstanden sein - to agree (consent)
überwachen - to stake out
Mittwoch, 8. August 2007
Der erste Fall
Marie ist zurück. Sie ist viel ruhiger als ich erwartete.
Sie sagte, dass die Sache erledigt ist. Keling nimmt seine Lupe heraus und sagte, dass die Sache nur eben anfing hatte.
Unsere Untersuchungen fingen in der Kneipe an.
Neue Wörter!
erledigt - closed (resolved)
die Untersuchung - investigation
Sie sagte, dass die Sache erledigt ist. Keling nimmt seine Lupe heraus und sagte, dass die Sache nur eben anfing hatte.
Unsere Untersuchungen fingen in der Kneipe an.
Neue Wörter!
erledigt - closed (resolved)
die Untersuchung - investigation
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